Liedtexte

Hier findet ihr die Liedtexte von allen veröffentlichten Liedern der Musikkapelle Threepwood.

Viel Spaß beim Stöbern, Nachlesen, Gedichtanalysen für die Schule machen oder beim Ausdrucken und an die Wand hängen!

Text: Mirko Threepwood / Musik: MKT

Durch die Straßen im Nieselregen / In großen Schritten Richtung Bus / Über rote Ampeln, damit der Junge nicht / nicht durch den Regen fliehen muss // Während er einsteigt, da schiebt sich jemand / Ganz nah an ihm vorbei / Und in den Tiefen ihrer Augen / Spiegelt sich seine Einsamkeit // Im Vierer vor ihm sitzen zwei Freunde / Und reden unbeschwert und leicht / Über die Liebe und über Serien / Guck das auf jeden Fall / Vielleicht // In der Kneipe, die er so gern hat / Sitzt er wieder mal allein / Und all die andern schauen einander an / sodass nur er noch übrigbleibt // Alles dreht sich im Kreis / In seinen Gedanken / Alles dreht sich im Kreis / Und alles gerät ins Wanken // 

In der Kneipe, die sie so gern hat / Sind sie wieder mal vereint / Doch sie wär grad lieber alleine / sodass nur sie noch übrig bleibt // Ihre Freunde wollen noch weiter / Ganz unbeschwert und leicht / Doch sie will einfach nur noch nach Hause / Beim nächsten Mal vielleicht // Als sie dann später aus dem Bus aussteigt / Schiebt sich jemand an ihr vorbei / Und in dem Glänzen in seinen Augen / Spiegelt sich ihre Einsamkeit // Durch Nieselregen und dann zuhause / Denkt sie an den Jungen aus dem Bus / Und lässt Musik an, gegen Gedanken / Vor denen sie sonst fliehen muss // Alles dreht sich im Kreis / In ihren Gedanken / Alles dreht sich im Kreis / Und alles gerät ins Wanken //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Ich schaue Tieren gerne zu / wenn sie Unglaubliches vollbringen / Wenn Delphine auf Kommando / synchron in die Höhe springen / Elefanten winken mir zu / und ich bin den Tränen nah / Hop, Hop schnell durch den Feuerring / Man, wie aufregend das war // Doch ich weiß, Jemand muss / die Tiere mit Gewalt dressieren / Und wenn sie das nicht wollen / müssen sie elendig krepieren // Das klingt jetzt herzlos / aber das Gute daran ist … // Das machen andere für mich // Ich mag Tiere gerne zu // -gegeben auch als Mahl / Ich habe vieles schon probiert / Vom Insekt bis zum Wal / Doch immer mehr Leute thematisieren / den Fleischverzicht / Ich bin bei allem gern dabei / doch ohne Fleisch kann ich nicht // Doch ja ich weiß, Jemand muss / das ganze Leid der Tiere sehen / Muss sie töten und dann / ihnen alles entnehmen // Die Tiere sind dann herzlos / aber die gute Nachricht ist … // Das machen andere für mich // Ich trage Tiere gerne zu / dieser kalten Jahreszeit / Was gibt es schöneres als Pelz / wenn es draußen schneit / Manchmal werd ich dafür blöd angemacht / doch ich habe ein dickes Fell / Aber keine Lust auf Konfrontation / darum verschwinde ich meist schnell // Denn ich weiß, Jemand muss / und das tut mir furchtbar leid / Die Haut der Tiere abziehen / oft noch bei lebendigem Leib // Was ist in meinem Herz los / wenn ich daran denk / Also denk ich nicht daran, denn ich hab’s ja … // Outgesourced / Ich hab das Leid ganz einfach / Outgesourced / Hinter Stacheldrahtzäunen / Outgesourced / Aus den Augen aus dem Sinn //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Wenn ich an all die wunderbaren Sommertage denk / Wird es wieder hell und ich bin mittendrin / Mit einem Mal sitz ich dann unter meinem Lindenbaum / In seinem Schatten träume ich so manchen schönen Traum // Wenn ich an all die wunderbaren Sommermorgen denk / Höre ich das Rauschen der Zweige im Wind / Mit dem Fahrrad geht es dann an goldenen Feldern vorbei / Über Land, ohne Ziel Und du, du bist immer dabei // Wenn ich an all die wunderbaren Sommernachmittage denk / Wird es wieder warm, der blaue Himmel im Gepäck / Ins Freibad oder ans Meer, hinein ins kühle Nass / Und wenn im Leben eines wichtig ist, dann das: // Wenn ich an all die wunderbaren Sommerabende denk / mit all den schönen Menschen fliegt die Zeit so schnell vorbei / Du den Rotwein, ich das Bier, wir haben uns nie beklagt / Wir wussten gar nicht wie das überhaupt geht und man hat uns sowieso nie gefragt // Wenn ich an all die wunderbaren Sommertage denk / Wird es wieder hell und ich bin mittendrin //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Als ich heut ins Auto stieg, da waren da fast 60 Grad / Dann habe ich mein Autodach abgesägt, jetzt bin ich auf der Fahrt / Die Sonne knallt, es ist heiß, doch der Wind schießt mir durch das Haar/ Jetzt brauch ich nur ein Ziel, doch das Ziel ist ja eigentlich klar // Ich will ans Meer // In diesen Tagen ist es hell, die Sonne hat den Kampf gewonnen / Das hat auch der letzte Mensch in diesem Land nun endlich mitbekommen / Denn die Straße zu dem Strand durch die Stadt ist jetzt nicht mehr frei / Ich änder meinen Kurs und bleibe weiter auf meinem Weg und ich denke dabei // Ich will ans Meer / An diesem Sommertag // An diesem Sommertag bleibt keiner zu Haus // Ich will ans Meer / An diesem Sommertag bleibt keiner zu Haus //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Ich werde jetzt gehen / Und vielleicht schau ich nicht zurück / Denn du sagtest mal / Das Gute liegt immer noch vor dir / Schau genau hin / Und du musst dein Glück jeden Tag erneut suchen und finden / Und darfst niemals ruhen / Solange du es noch nicht hast // Und du bist immer bei mir / Egal wo ich bin / Ich bin immer bei dir / Ganz egal wohin ich jetzt geh // Ich werde jetzt gehen / Denn vielleicht bekomm ich nie wieder die Chance / An einem neuen Tag jede Idee und jeden Traum leben zu können / Ich weiß, dass du immer an mich glaubst / Und das treibt mich an / Ich renne so schnell / So schnell ich kann // Du bist immer bei mir / Egal wo ich bin / Ich bin immer bei dir / Ganz egal wohin ich jetzt geh // Ich bin auf dem Weg und ich halt mein Wort / Denn es ist nie zu spät für eine kleine Idee oder für einen großen Traum // Ich bin auf dem Weg und ich halt mein Wort / Denn es ist nie zu spät für eine kleine Idee oder für einen großen Traum / Ich fühl das Glück auf meinem Weg //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Wer ist mutig und macht den ersten Schritt / Wer glaubt zuerst an die gleiche Idee / Wer geht los und holt sich, was er will / Wer sitzt rum und kriegt das, was übrig bleibt / Wer geht auf seinem eigenen Weg / Wer trampelt den anderen nur hinterher / Wer erkennt die Chance, wenn keiner sie sieht / Das Glück ist oft nur einen Schritt entfernt // Alles fängt mit meiner Entscheidung an, das Ruder jetzt selbst in die Hand zu nehmen / Meinen Kompass habe ich immer dabei / Er zeigt mir, was gut für mich ist und was nicht / Völlig egal, was man mir eingeredet hat / Ich hör auf mich und gestalte mein Leben selbst / Wer erkennt die Chance, wenn keiner sie sieht / Das Glück ist oft nur einen Schritt entfernt // Veränder ich was / Oder sitz ich nur rum / Erheb ich meine Stimme / Oder bleibe ich stumm / Denke ich selbst / Oder zieh ich nur mit / Bleib ich jetzt stehen / Oder mach ich den ersten Schritt //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Eine alte Dame sitzt alleine, denn der Park ist wieder leer / Und in dieser Stadt geht zu dieser Zeit niemand mehr // Die Dame wartet auf ihren Hund, denn hier hat sie ihn verloren / Sie wartet jeden Tag, sie wäre fast schon erfroren // Jeder kennt die alte Dame und die Geschichte von ihrem Hund / Manchmal hört man sie rufen, aber nicht ohne Grund // Denn sie hofft, dass sie ihren Hund irgendwann wiedersieht / Man kann nicht glauben, wie sehr sie ihn liebt // Wenn man sie noch nie gesehen hat an einem kalten Wintertag / Alleine auf der Bank im leeren Park // Mit einer Hand an der Leine und einer Hand am Herz / Das nur noch halb existiert und auch noch schmerzt // Auf der Kette von ihrem Hund steht / Die Liebe hält uns zusammen / Und obwohl keiner es wollte, ist er gegangen // Wie oft wartet sie hier vergebens, verlässt dann allein den Park / Voller Zuversicht für den nächsten Tag // Manchmal sitz‘ ich hier und bete für die treuste Frau der Welt / Und dafür, dass ihr Hund im Park bald wieder bellt //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

The climate crisis is the challenge of this age / Changes happen faster than we feared / Wie oft wollen wir das noch hören, bis wir endlich reagieren / So viele Aufgaben, die warten, deshalb muss jetzt was passieren // Und ich weiß, dass wir das können / Denn die Klimakatastrophe droht, wenn wir nichts unternehmen / Ja, ich weiß, dass wir das können / Die Ideen sind alle da und so viele Menschen sind am Start / Ja, ich weiß, dass wir das können / Und weil wir’s können, stehen wir in der Pflicht // Die letzte Stunde unserer Chance bricht jetzt an / Keiner bleibt verschont, denn wir müssen alle ran / Die, die jetzt noch schlafen, werden ganz schnell aufgeweckt / Für die wichtigste Mission, in der die Menschheit gerade steckt // Und ich weiß, dass wir das können / Denn die Klimakatastrophe droht, wenn wir nichts unternehmen / Ja, ich weiß, dass wir das können / Die Ideen sind alle da und so viele Menschen sind am Start / Ja, ich weiß, dass wir das können / Und weil wir’s können … // Es gibt keine zweite Chance / Es bleibt uns keine Wahl / Ich schaue ich jetzt nach vorne / Und sage nochmal … // Ich weiß, dass wir das können / Und ich weigere mich, dass jemals anders zu sehen / Ja, ich weiß, dass wir das können / Denn die Klimakatastrophe droht, wenn wir nichts unternehmen / Ja, ich weiß, dass wir das können / Die Ideen sind alle da und so viele Menschen sind am Start / Ja, ich weiß, dass wir das können / Und ich weigere mich, dass jemals anders zu sehen / Ja, ich weiß, dass wir das können / Und weil wir’s können … / Warum tun wir’s dann nicht?

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Bitte hör jetzt auf zu weinen / Denn der Vorhang geht gleich auf / Und das Letzte, was ich dann sagen werde ist / Es wird alles gut // Versprich mir eine Sache jetzt / Dass du nie wieder sagst / Ich will nicht mehr / Denn eines Tages wirst du sehen / Dass dein Leben heller leuchtet / Als alles andere um dich herum // Deine ganzen Sorgen sind dann fort / Genau wie deine Tränen / Sei jederzeit bereit / Und wenn es irgendwann soweit ist / Denk immer daran / Du hast ein gutes Leben verdient // Dein Lachen sagt mir / Du bist für’s Glücklichsein geboren / Und der Vorhang geht jetzt auf / Und das Letzte, was ich sagte, war / Es wird alles gut //

Text: Mirko Schomerus / Musik: MKT

Sie ist die Herrin in ihrem klitzekleinen Universum / Alles dreht sich und dreht sich stetig um sie herum / Wenn sie beginnt mit ihren Puppen sich ihr Reich zu erbauen / Und auch ihre Gedanken ihnen anzuvertrauen / Und so plappert sie fröhlich und so plappert sie munter / Mit ihren Puppen, schaut dabei auf sie runter / Doch das glasige Starren der Spielzeuge bleibt / Und sieht fast so aus wie Gleichgültigkeit // Und so lebt sie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich / Weil ihr wirklich gar nichts fehlt / Und so lebt sie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich / Das ist doch das, was wirklich zählt // Sie versucht zu besitzen, was ihr nicht gehört / Wie ein Kind, das am Spielzeug zerrt, weil es sie stört / Wenn andere Kinder mit demselben Spielzeug spielen / Obwohl ihr andere Spielzeuge besser gefielen / Und während sie zerrt und zerrt und fast die Puppe zerreißt / Merkt sie nicht, was sie eigentlich weiß / Und sie sieht nicht, wie sich das Spielzeug verwandelt / Weil es sich doch um einen Menschen handelt // Und so lebtsie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich/ Weil ihr wirklich gar nichts fehlt / Und so lebt sie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich /Das ist doch das, was wirklich zählt // Und so lebtsie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich/ Weil ihr wirklich gar nichts fehlt / Und so lebt sie in ihrer eigenen kleinen Welt / Und ist glücklich /Ist es denn das, was wirklich zählt //

Text: Mirko Schomerus / Musik: MKT

Endlos Stimmen im Raum / Weit weg hören wir sie kaum / Du bist hier gleich bei mir / Diesen Moment teil ich mit dir / Den Blick nach vorn, bis der Vorhang fällt / Und sich jeder Gedanke, wie die Bühne erhellt / Eins in einem gemeinsamen Traum // Endlos Stimmen im Raum // Tanzen und Lachen, Leben, Lieben und Sein / Und im Jetzt und Hier mit dem Herzen dabei / Dieser Moment bleibt für immer in der Endlosigkeit / Des Augenblickes bestehen, wenn wir ihn teilen / Ein unbeschreibliches Wunder, Wort und Wort zusammen / Noten finden einander und ordnen sich an / Denn nur gemeinsam wird aus Wörtern Poesie / und aus einzelnen Noten eine schöne Melodie // Endlos Stimmen im Raum // Endlos Wege zu gehen/ Und von Zeit zu Zeit schöne Momente erleben / Gemeinsam oder allein / Den Weg des Lebens beschreiten und glücklich sein / Doch wenn wir einmal unsere Route verlieren / Können wir weg von den Pfaden neue Wege kreieren / Frei sein heißt sich einzugestehen / Endlos Wege zu sehen //

Text: MKT / Musik: MKT

Huiii // Eins, zwei, drei, vier //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Hat euer Hund in den Flur gekackt / Und ist dann auch noch stolz auf sich / Hat die Tagesschau dein Hirn mal wieder kleingehackt / Dann erinnere dich // Es ist alles halb so wild / Ist doch gar nicht so schlimm // Ist dein Glaube an die Liebe endgültig verloren / Und du spürst keine Liebe mehr hier / Weil du denkst, dein Herz sei für immer eingefroren / Dann sage ich dir // Es ist alles halb so wild / Ist doch gar nicht so schlimm // Möchtest du gern aussehen wie ein amerikanischer Superstar / Dann sag ich dir / Du bist wunderbar, so, wie du bist // Es ist alles halb so wild / Ist doch gar nicht so schlimm / Steh auf und tanze // Ich werd bestimmt kein Nobelpreisträger, wenn ich dir jetzt sag / Ganz egal, was heut passiert, morgen ist ein neuer Tag / Doch es gibt Tage, da muss man die einfachsten Dinge mal gesagt bekommen / Und deswegen sage ich dir / Es ist wirkliches alles halb so wild und wenn du tanzt / Hast du schon halb gewonnen / Also tanz jetzt //

Text: Mirko Threepwood / Musik: MKT

Hinter Türen und bunten Fenstern / Wächst ein riesengroßer Baum / Dahinter fängt für uns die Welt an / Man glaubt den eigenen Augen kaum // Die Sonne scheint durch Blatt und Zweige / Silhouettenhaft der Stamm / Sodass man in den vielen Ästen / Melodien sehen kann // Der Blick zurück ins vage Dunkle / Der Blick nach vorn ins helle Licht / Welches vor uns auf der Scheibe / In Regenbogenfarben bricht // Um dann in tausenden Fragmenten / Das Dunkel hinter uns zu stören / Und alles Vage, Unkonkrete / Direkt umzuarrangieren // Und so lichten sich Gedanken / Jeder Zweifel ist verstummt / Alles tanzt für eine Weile / Heute ist hier alles BUNT //

Text: MKT / Musik: MKT


Vielleicht bin ich auf der Suche / Doch ich weiß nicht mehr wonach / Vielleicht hab ich’s schon gefunden / Und weiß nicht mehr, wo ich’s gelassen hab / Was einmal war, kann wieder werden / Davon geh ich ganz fest aus // Ich lass alles liegen / Lasst mich endlich los // Ich fang nochmal von vorne an / Nur noch ein letztes Mal / Ihr könnt ja bleiben, wenn ihr wollt / Doch ich hab keine Wahl // Vielleicht bin ich zu oft alleine / Und denk an Zeiten, die vorbeigegezogen sind / Vielleicht frag ich mich zu oft / Wer ich bin und sein soll / Was einmal war, kann wieder werden / Davon geh ich ganz fest aus // Ich lass alles liegen / Lasst mich endlich los // Ich fang nochmal von vorne an / Nur noch ein letztes Mal / Ihr könnt ja bleiben, wenn ihr wollt / Doch ich hab keine Wahl // Ich lass alles liegen / Lasst mich endlich los / Ich fang nochmal von vorne an / nur noch ein letztes Mal // Ich fang nochmal von vorne an / Nur noch ein letztes Mal / Ihr könnt ja bleiben, wenn ihr wollt / Doch ich hab keine Wahl //

Text: Mirko Schomerus / Musik: MKT

Dies ist für dich, die du mir ein Lächeln schenkst / Und mich erinnerst ans Leben / Du hast mir gezeigt, was mir wichtig ist / Und danach zu streben / Seit ein paar Jahren wohnst du nicht mehr hier / Bist weiter gezogen / Doch bleibst du in uns’rer Erinnerung / Ziehst die Gemüter nach oben // Ich denk an dich / Vergess dich nicht / Du bist weit weg und wir ohne dich // Ich versuche das Gute zu sehen / Auch wenn ich Tränen vergieße / Um gegen die Angst zu bestehen / Dass die Trauer mich niemals verließe / Ich versuche, auch Gutes zu sähen / Es täglich zu gießen / Um dann durch die Straßen zu gehen / Wenn die ersten Knospen sprießen // Ich denk an dich / Vergess dich nicht / Du bist weit weg und wir ohne dich // Jedes Ende kann ein Anfang sein / Jede Trauer auch Glück / Und auch wenn‘s manchmal nicht so scheint / Kommt Freude zurück // Dies ist für dich, die du mir ein Lächeln schenkst / Und mich erinnerst ans Leben / Du hast mir gezeigt, was mir wichtig ist / Und danach zu streben / Seit ein paar Jahren wohnst du nicht mehr hier / Bist weiter gezogen / Doch bleibst du in uns‘rer Erinnerung / Und lächelst von da oben // Ich denk an dich / Vergess dich nicht / Du bist weit weg und wir ohne dich //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Viel zu lang haben wir schon / in der grauen Tristesse des Alltags gelebt / Heut wird alles bunt / Viel zu lang haben wir uns / jeden Gedanken geglaubt und so viele waren grau / Heut sind sie alle bunt // Und wir werfen heut Konfetti / Über jedes Problem / Der Ernst des Lebens hört jetzt auf / Freu dich nicht zu spät / Du wirst es früh genug noch sehen // Viel zu lang haben wir schon / auf die immergleichen leeren Wände gestarrt / Heut malen wir alles bunt / Viel zu lang haben wir nur / melancholische Songs in Dauerschleife gehört / Heut hören wir endlich Bunt // Denn es geht jetzt wieder aufwärts / Komm, reich mir deine Hand, es ist soweit / Wir haben heut Konfetti in den Taschen / Für alle Fälle einsatzbereit / Deplatzierte Kommentare, Monologe, Streitereien / Ich werf Konfetti in die Luft für eine farbenfrohe Zeit // Denn heut ist alles / Heut ist alles / Heut ist alles / Heut ist alles / Heut ist alles BUNT //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Ich verlor mein Herz, bekam es nie zurück / Doch jeder Schmerz geht irgendwann vorbei / Jede Hoffnung blüht immer wieder auf / Und jedes Herz wächst wieder neu / Es gibt keinen Grund noch lang zu warten / Denn uns‘re Zeit ist irgendwann vorbei / Das Leben ist jetzt / Das Leben ist hier / Das Leben ist schön / Ich bin dabei // Ich trink auf das Leben, tanz nur für mich / Sing so oft ich kann und erinnere mich / Das Leben beginnt mit dem nächsten Schritt / Ich umarme es und gehe jetzt mit //

Text: MKT / Musik: MK T

Das war’s jetzt oder? / Gut, dann werd’ ich mal weiterziehen / Wir sehen uns, Piraten // Bis bald! //

Text: Marten Threepwood, Mirko Schomerus / Musik: MKT

Wenn mein Fernweh mal zu groß wird / Bin ich lieber unterwegs / Dann bin ich weit, weit weg von hier / Weil mein Herz dann schneller schlägt // Was für wundersame Orte ich auf meinen Reisen sehe / Was für wundersamen Menschen ich auf meinem Weg begegne / Alles scheint perfekt zu sein / Und mein Herz ist endlich frei // Ich mach mich auf die Reise / Wir sehen uns irgendwann / Ich geh mit allem was ich hab / Unbekannte Straßen lang // Wenn mein Fernweh mal zu groß wird / Bin ich wieder unterwegs / Dann bin ich weit, weit weg von hier / Weil mein Herz dann schneller schlägt // Jedes Land ist wie ‘ne Schachtel / Und wir wissen nicht, was drin ist / Manchmal glauben wir‘s zu ahnen / Aus all dem, was uns erzählt wird / Doch um wirklich diese Schachtel / Selbst von innen zu betrachten / Müssen wir das Land bereisen / Und uns selbst ein Bild ‘von machen // Ich mach mich auf die Reise / Wir sehen uns irgendwann / Ich geh mit allem, was ich hab / Unbekannte Straßen lang // Wenn mein Fernweh mal zu groß wird / Bin ich lieber unterwegs / Dann bin ich weit, weit weg von hier / Weil mein Herz dann schneller schlägt // Bin ich lange Zeit gereist / Und hab so viel erlebt / Dann weicht das Fernweh der Sehnsucht nach Zuhaus // Denn für all das ganze Neue / Was ich in der Welt erlebe / Braucht es einen Heimatort / Zu dem ich mich dann hinbegebe / Wo all das, was ich erlebt hab / Sich setzen kann in mir / Wo ich es teilen kann / Damit ich mich nicht im Alltag verlier // Wenn mein Fernweh mal zu groß wird … //

Text: Mirko Threepwood  / Musik: MKT

Letztens war ich wieder mal am Strand und machte was ich gerne mach / Und dachte mal wieder darüber nach / Wann unsere Freundschaft eigentlich so richtig ihren Anfang nahm / Ich hab dich vollgetextet ohne Ende / vorher war ich für dich nur ein Fremder, du für mich ne Fremde / In der Bahn // Schön, dass es dich gibt / Das Leben schreitet stets voran / Und wir wieder mal den Deich entlang / Deshalb sing ich dieses Lied / Und Alle Farben tanzen dann mit uns zusammen / Durch die Nacht // Wir sind mit vielen losgewandert Und zu zweit angekommen / Haben uns immer unterstützt und viele Hürden genommen / Wir sind die Meister des schlechten Geschmacks / Wenn ich wieder übertreibe, schlechte Wortspiele verteile / Du mich anpampst und ich sehe, dass du trotzdem lachst // Schön, dass es dich gibt / Das Leben schreitet stets voran / Und wir wieder mal den Deich entlang / Deshalb sing ich dieses Lied / Und Alle Farben tanzen dann mit uns zusammen / Durch die Nacht // Jetzt steht ihr hier vor dem Traualtar / Hand in Hand schaut ihr euch liebevoll an / Und der Weg, den ihr beide vor euch seht / Den geht ihr zusammen // Schön, dass es dich gibt / Das Leben schreitet stets voran / Und wir wieder mal den Deich entlang / Deshalb sing ich dieses Lied / Und Alle Farben tanzen dann mit uns zusammen / Durch die Nacht // Schön, dass ihr euch kennt / Zum Glück seid ihr spazieren gegangen / Und mit dem Riesenrad im Kreis gefahren / und immer wenn ihr daran denkt / habt ihr bestimmt / einen sentimentalen Moment //

Text: Mirko Threepwood / Musik: MKT

Es ist 1991 und ein Junge erblickt das Licht dieser Welt / Einer Welt die er die nächsten Jahre sein zuhause nennt / Wo er lacht, weint, rennt, denkt, Dinge nimmt wie sie sind / All das, was der Junge erlebt / ist in ihm gespeichert und ist das was ihn prägt / alle schönen Momente seines Lebens ziehen an ihm vorbei / Doch bei aller Freude ist auch immer Leid / Ne halbe Stunde Fernsehen, die Serie gefällt ihm / Er bettelt und bettelt, um noch weiter zu sehn / Er ist einverstanden mit dem Deal, den er kriegt / Dass er zwar weitergucken darf, aber ihm nicht vorgelesen wird / Danach heftig geweint, weil er doch vorlesen liebt / Und auf die harte Tour gelernt, was schneller Reiz einem nimmt / Das Leben ist nicht immer ein perfektes Wunschkonzert / Lass den Menschen ihren Schmerz // Ich bin wie das Meer / jede noch so kleine Welle, jeder Sturm gehört zu mir / auf und ab, immer in Bewegung / ein Ozean // Gutes Wetter, Stadtpark, Ohrbooten laut aufgedreht / Das sind die Tage die man gerne immer wieder lebt / Astra in der Hand, der alte Baum ist das Ziel / Das muss es sein dieses Freiheiheitsgefühühül / Und dann stand sie da mit den Nieten an ihrem Gürtel und den blauen Haaren / Und erzählt ihm ganz genau, warum sie immer noch keinen Perso hat / Dieser erste Kuss hat sich bei ihm eingebrannt / Es folgen weitere Küsse mit anderen Frauen / Er hat nichts zu vermissen und lebt wie im Traum / Doch wo die Liebe fällt, fallen immer auch Späne / Und er fällt in ein Loch, so tief, wie er es noch nie erlebt hat / Er träumt von ihr in Paris / Und obwohl da nie was lief, Ist der Gedanke an sie das was ihn Stück für Stück verzehrt / Lass den Menschen ihren Schmerz // Ich bin wie das Meer / jede noch so kleine Welle, jeder Sturm gehört zu mir / auf und ab, immer in Bewegung / ein Ozean // Stell dir vor, du sitzt am Strand und siehst den Sonnenuntergang / Freust dich über den Anblick und den Moment, wie in nem Abspann / achtest gar nicht darauf, wie sich langsam Nebel bildet / Und hinter ihm Stück für Stück die Sonne verschwindet / Du will ihn vertreiben, die Sonne war doch grad so schön / Und als das nicht klappt, versuchst du sie von anderswo zu sehen / Überall grau, egal wohin du blickst / Als inmitten deiner Lage jemand vor dir durch den Nebel tritt / Und ich schau mich an / Und nehm mich in den Arm / Und sage mir die Worte, die ich mir nur selber sagen kann // Ich hab mich selbst ersetzt, weil ich mir nicht genug war / Hab mich selbst verletzt, als ich nicht am Zug war / Hab mich grob verschätzt und dachte ich komm allein klar / Der Nebel ist nicht vor mir sondern in mir da // Ich bin wie das Meer / jede noch so kleine Welle, jeder Sturm gehört zu mir / auf und ab, immer in Bewegung / ein Ozean aus unstetigen Formen // Dieses Lied ist für die Leute da draußen / die nicht einsehen wollen, dass sie auch mal Hilfe brauchen / die viel zu oft denken, anderen ginge es noch schlechter / doch wer immer alle vorlässt, ist und bleibt doch immer letzter / Dies soll kein Abriss meines Lebens sein / aber ein Stück davon will ich gerne mit euch Teilen / Alle haben Päckchen, die sie Tragen im Herz / Lass dir selber den deinen und allen andern ihren Schmerz //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Ich halt dich fest / bis du eingeschlafen bist / wir liegen hier zwischen den Zeilen / dort wo nichts mehr steht / die Stille im Raum / schließt uns beide ein / ich halt dich fest / auch wenn du schon schläfst // Und doch sind wir / so weit voneinander entfernt / Ich wünscht‘, es wäre anders // Du hältst mich fest / bis ich eingeschlafen bin / wir stehen hier, wo wir schon waren / doch die Zeilen sind belegt / Das Rauschen in mir / bahnt sich seinen Weg / Du hältst mich fest / aber hältst du an mir fest // Denn wir sind grad / so weit voneinander entfernt / Ich wünscht‘, es wäre anders // Und doch sind wir / so weit voneinander entfernt / Wünschst du auch es wäre anders // Und doch sind wir / so weit voneinander entfernt / Wird es wieder anders //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Ohne dich zu schminken, gehst du aus dem Haus / Und alle Leute auf der Straße schauen dich an und denken / Wie sieht die denn aus / Deine Haare werden grau, doch du färbst sie nicht / Das können die meisten nicht verstehen, denn Schminken und Haarefärben ist doch Pflicht // Willkommen in der Schönheitskultur / Doch so schön wie es klingt ist es nicht // Das ist die Terrorherrschaft der Attraktivität // Altersbekämpfungstrainingslager werden überall gebaut / Der Terror breitet sich aus, doch keiner macht was, weil sich keiner traut / Stattdessen lassen wir uns sagen / Du bist nicht schön genug / Am besten siehst du immer gleich aus, von der Jugend bis zum letzten Atemzug // Willkommen in der Schönheitskultur / Doch so schön wie es klingt ist es nicht // Es ist die Terrorherrschaft der Attraktivität / Es ist keine Übertreibung // Da hilft kein Kriegsgerät / Da hilft nur Selbstwertgefühl und Authentizität //

Text: Marten Threepwood / Musik: MKT

Hebt die Hände in die Luft, denn jetzt kommt der freie Fall / Ein unbeschreibliches Gefühl, ein paar Stunden lang / Keiner weiß wieso, aber anscheinend haben wir es verdient / Heb die Hände in die Luft, aber lass mich nicht los // Hebt die Hände in die Luft bis morgen früh / Mit einem Lachen im Gesicht tanzen wir durch die Nacht / Keine Angst vor dem Aufprall, denn der dauert ja noch / Mit den Händen in der Luft sieht es ziemlich gut aus // Heute zählt der Moment und nicht das Irgendwann / Und weil die Zeit so schnell rennt, denken wir nicht daran / Dass, wenn alles einmal geht, nur die Erinnerung bleibt / Also Hände in die Luft, es ist unsere Zeit //

Text: MT & DL / Musik: MKT

Ich wollte auch mal rausgehen / Jetzt sitz ich auf dem Balkon / An der Kasse frag ich nicht mehr nach dem Kassenbon / Man kommt in die Läden gar nicht mehr so supereinfach rein / Darum lass ich diese Dinge für eine Weile einfach sein / Ich häng zu Haus mit meinem Mitbewohner / Und hoff du auch, na wegen Corona / Was soll‘n wir tun in dieser Quarantäne / Ich wollt‘ in Urlaub, hatte Zukunftspläne / Auf einmal hieß es dann Kontaktverbot / Was soll ich sagen, Merkel in Not / Freunde treffen sollten wir jetzt lassen / Diesen Trend würd ich gern verpassen / Doch ich bleibe Zuhause / Und mach von allem ’ne Pause / Auch wenn ich im Augenblick so gerne unterwegs sein will / Schöpf ich Kraft, denn die Welt ist jetzt grad so still //

Sag mir WO ICH DICH FIND  / Oder wie ich DEN ERSTEN SCHRITT machen kann / Ich sitz ENDLOS zu Haus und frage mich / Sehen wir uns wieder irgendwann / Ich schreib EIN KLEINES MANIFEST / Und nenne es sorgsam HSW / Es geht um dich und mich, kEIN PUPPENSPIEL / Und jetzt erzähle ich dir, was in dem Manifest steht / Ich würde gerne mit dir REISEN, FREUDE, LIEDER teilen / Zu den KNOSPEN IM PARK / Zu DER ALTEN DAME oder ANS MEER ohne uns zu beeilen / Dem ganzen TERROR der Stadt den Rücken kehren / Und ich weiß, dann beginnt UNSERE ZEIT / Und der letzte Satz / Für EIN GUTES LEBEN mit dir bin ich immer bereit / Doch ich bleibe Zuhause / Und mach von allem ’ne Pause / Auch wenn ich dich im Moment so gerne wiedersehen will / Schöpf ich Kraft, denn die Welt ist jetzt grad so still //

He, komm mal raus ans Lagerfeuer / Wir zelten hier, was für ein Abenteuer / Ich hab Tequila, du Zitrone und Salzstreuer / Wir können so vieles tun und nichts bereuen / Lass uns Rad fahren, baden gehen am Baggersee, Frisbee spielen und dabei klönen, lass uns viele Leute sehen / Ich frag dich heute nach ’nem Date / Wein am Wasser nur zu zweit / Vanilleeis auf deinem Kleid, ein erster Kuss / Ich schreib Karten, geh in Garten, pflanz Tomaten, spiel Piraten, lass dich warten auf den zarten delikaten Tofubraten aus erlesenen Zutaten, sing Sonaten und Kantaten in verschiedenen Tonarten seit Monaten / Und kann den Sommer kaum erwarten / Doch ich bleibe Zuhause / Und mach von allem ’ne Pause / Auch wenn ich im Augenblick so gerne Menschen sehen will / Schöpf ich Kraft, denn die Welt ist jetzt grad so still //

Text: Aaron Threepwood  / Musik: MKT

Der Wecker klingelt / es ist dunkel, wenn ich aufsteh / Alles schwarz vor Augen / doch du bist das Erste, was ich seh / ich mach mir Frühstück / Der Kaffee zieht mich / In den Tag, denn von Alleine schaffe ich das nicht / Aus dem Haus raus / ich träume vor mich hin / Du bist in meinen Gedanken / immer da wo ich auch bin / Wie machst du Das, dass seit ich dich kenne ich alleine sein will / Aber seit ich über dich rede bist du still // Weil ich dich hab / du machst mein Leben oft so schwer / Weil ich dich hab oohh / Weil ich dich hab / Mit dir fühl ich mich so leer / Weil ich dich hab oohh // Ich komm ins Haus rein / träum weiter vor mich hin / Starr Löcher in die Wände / ergibt Alles keinen Sinn / Hab vieles vor, will alles schaffen / sag dann wieder ab/ Ressourcen leer gesogen / war eh schon knapp / Was mir so schwer fällt hab ich lange nicht kapiert / als ob ich nicht mehr funktionier // Weil ich dich hab / du machst mein Leben oft so schwer / Weil ich dich hab oohh / Weil ich dich hab / Mit dir fühl ich mich so leer / Weil ich dich hab oohh // Jetzt versteh ich, wer du bist / Dich in meine Seele frisst / Hältst mich in deinem Labyrinth / Hoff, dass ich den Ausgang find / Jeden Tag lache ich mehr / und es fällt mir nicht mehr schwer / Jetzt beginnt mein Neuanfang // Weil ich mich hab / Mein Leben losgelöst von dir / Weil ich mich hab oohh / Weil ich Dich hab / die Stärke ganz tief in mir drin / Weil ich dich hab oohh / Weil ich Euch hab / die Freunde und Famile / Weil ich Euch hab oohhh // Mir ging es dreckig, aber was kann das schon sein / Die Ärzte fanden nichts und ich stand wieder ganz alleine da / Ich war wie eingefroren, alles hat verdammt nochmal blockiert / so weit entfernt / Und weniger Freunde seh`n, weil ich`s nicht pack, es tut mir wirklich leid / Viel zu viel und doch zu wenig Zeit / Viel zu viel und doch zu wenig Zeit / Doch mit DIR an meiner Seite / hatte ich nie Angst mich zu verlier´n / Gingst du mit mir dann immer weiter / aus dieser Dunkelheit //

Text: MT & DL / Musik: MKT

Eine zweite Chance / Eine letzte Nacht / Alles was ich wollte / Und nie bekam / Niemals // Ich weiß nicht weiter / Weiß nicht mehr wohin ich noch gehen soll / Ich weiß nicht weiter // Sag mir, wo ich dich find // Seit ich dich verloren hab / Hab ich kein Tag gelebt / Schon tausendmal beschlossen / So kann’s nicht weitergehen // Ich weiß nicht weiter / Weiß nicht mehr wohin ich noch gehen soll / Ich weiß nicht weiter // Sag mir, wo ich dich find // Ich mal schwarz / Nicht mehr weiß / Steh nicht still / Ich lauf im Kreis / Lauf davon / Schau nach vorn / Seit ich weiß / Dass es nicht weitergeht //

Text: Mirko Threepwood  / Musik: MKT

Schöne Frau aus dem Volksbad / tanzt mit deinen lockigen Haaren / Deine Freude macht mir Freude / schaust ständig den Bassisten an // Eigentlich glaub ich, wir würden uns ganz gut verstehen / Aber leider bin ich weder Teil von deinem Leben // noch auf der Suche nach neuen Freunden / Versteh mich bitte jetzt nicht falsch, das ist keine Ignoranz / Wenn ich es mir so recht überlege / scheinst du auch ohne mich ganz glücklich / wie du durch den Abend tanzt // Schöner Mann mit dem Fahrschein / Willst quer durchs Land mit Rabatt / Doch dein Freund ist zu spät / wir fahren leider ohne dich ab // Eigentlich glaub ich, wir würden uns ganz gut verstehen / Aber leider bin ich weder Teil von deinem Leben // noch auf der Suche nach neuen Freunden / Ich bin auch nicht der Typ, der sich für die Zeit für sowas nimmt / Wie soll das gehen bei so vielen Terminen / Aber falls mal ein Platz frei wird, dann meld‘ ich mich bestimmt // Schöner Mensch auf dem Bahnsteig / du sagst deinem Kind adé / Die Uniform ist dein Ticket / wie lange ihr euch wohl nicht seht // Eigentlich glaub ich, wir würden uns ganz gut verstehen / Aber leider bin ich weder Teil von deinem Leben // noch auf der Suche nach neuen Freunden / Ich werde nie erfahren wohin dich deine Reise führt / Denn ich kann dich auch gar nicht kennenlernen / Veränderung im Leben hab ich grad deabonniert // A: Ähhm Hey du, ich hab dich hier jetzt schon öfter gesehen und da dachte ich, ich sprech dich einfach mal an / Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hab ich einfach das Gefühl, wir würden uns ganz gut verstehen / Ob wir einfach mal nen Kaffee zusammen trinken wollen / Klar warum nicht // B: Es ist eigentlich nicht so schwer / Wo kommen sonst meine Freunde her / Doch Freunde kommen und Freunde gehen / Da hilft nur einfach mal … // Weder auf der Suche nach neuen Freunden / Die Freunde die ich habe find ich meistens echt ok / Noch werde ich nie mal daran denken / Ich hab doch hin und wieder Zeit, wenn ich mal wirklich überleg //

Text: Mirko Threepwood / Musik: MKT

Die letzte Nacht war viel zu kurz / Ich konnte wieder nicht schlafen / Dabei hab ich alles, wirklich alles versucht / Sogar das Zählen von Schafen / Ich hab mir Milch mit Honig warm gemacht / und an den Mann auf seinem Käsemond gedacht / Ich hab mir Schlaf Kindlein schlaf selbst vorgesungen / Doch bin dann einfach mit der Zeit in wirren Träumen versunken // Und plötzlich war da neben mir ein määähn / Doch ich konnte es ohne weiteres verstehn / Dort saß ein Schaf mit einer Pfeife angelehnt an einen Baum / Ich glaubte meinen Augen kaum // Ich hab kein Bock mehr, rief die Stimme neben mir / Ich versteh schon für dich bin ich nur ein Tier / Ohne Willen und ohne Seele mit dem du machen kannst / Was du willst in deiner Ignoranz / Wir sind eingesperrt der Vater hüt‘ die Schaf / Das ist Öde und doch warten wir brav / Bis du uns holst und nacheinander in eine Reihe stellst / Und bis du einschläfst nichts anderes tust als uns zählst // Ach für die Milch die du da trinkst, leidet Erna Tag und Nacht / War sie doch eigentlich für ihr junges Kalb gedacht / Direkt nach der Geburt, nehmen sie der Kuh ihr Kindlein weg / weil dir Hafer, Soja, Mandel zu anders schmeckt / Und für den süßen Geschmack schuften die Bienen tagelang / Nur damit du ihnen ihren Honig stehlen kannst / Vom Mann auf seinem Käsemond fang ich erst gar nicht an / Das das nicht gut ist was du machst das merkt doch jedes Lamm // *hjjchhh* – Ich erwachte / Das Schaf war nicht zu sehen / Doch mein Gewissen fing seitdem an mich zu quälen / Wenn ich ab jetzt wach lieg, geh ich das anders an / Ich schlafe ab jetzt nur vegan //